dr. ernst brandl

facharzt für physikalische medizin
und rehabilitation

dr. ernst brandl

facharzt für physikalische medizin
und rehabilitation

Dechant Thaller-Strasse 32
8430 Leibnitz
Tel. 0660 44 73 444
info@physikalische-medizin-dr-brandl.at

Wahlarzt (teilweise Rückverrechnung mit den Kassen möglich)

anwendungen.

Manuelle Medizin

Dabei handelt es sich um eine Therapie mit manuellen Einwirkungen, die nach entsprechend gründlicher Diagnostik und Untersuchung durch den Arzt/Therapeuten am Patienten durchgeführt wird. Die durch den Arzt durchgeführte Mobilisation, Manipulationen und neuromuskuläre Behandlungen dienen der Behandlung von reversiblen, funktionellen Störungen an Extremitäten- oder WS-Gelenken („ich hab das Gefühl, es ist etwas blockiert“). Durch die gezielte Lösung und Behebung der gestörten Funktion ergeben sich neben der Funktionsverbesserung auch reflektorische Wirkungen auf die Muskulatur, Organe, Nervenfasern (inhibitorische =schmerzhemmende Neurone im Rückenmark) und auf unterschiedliche schmerzleitende Botenstoffe (Neurotransmitter).

In den meisten Fällen ist vor der Behandlung ein Röntgen der betroffenen Region notwendig.

Neuraltherapie und Regulationsmedizin

Neuraltherapie ist ein ganzheitliches, holistisches Diagnose- und Therapieverfahren, bei dem der Mensch als einzigartiges Individuum wahrgenommen und somit auch ganz individuell behandelt wird. Der Körper befindet sich in ständigem Auf- und Umbau, Vorgänge, die durch zahlreiche Regelkreise und Kontrollsysteme aufrechterhalten werden und so ein inneres Gleichgewicht (Allostase) schaffen. Kommt es zu Störungen innerhalb dieser Regelsysteme, gerät der Organismus aus dem Gleichgewicht und schafft so eine Schwachstelle. Die Regulationsmedizin versucht über gezielte Infiltrationen (an Weichteilen, Sehnen, Nerven, Ganglien, etc.) und deren Wirkung (segmental, lokal, systemisch, über Nervenganglien) diese Systeme wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei sogenannten Störfeldern zu (Narben, chron. Entzünden wie z. B. Nasennebenhöhlen oder Zahnbeherdungen), da diese meist sehr einfach und effizient behandelt werden können. Der Therapeut verlässt sich dabei in erster Linie auf seine Sinne, eine meist übertriebene bildgebende Abklärung ist vorab meist nicht notwendig.

Fasciendistorsionsmodell nach Typaldos

Ist eine manuelle Behandlungsmethode mit eigenständigen Diagnosen und bietet somit ein alternatives Erklärungs- und Behandlungsmodell für verschiedene Verletzungen und Beschwerden. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen Bindegewebszügel bzw. Bindegewebshüllen, die anatomische Strukturen verbinden, auskleiden oder wie einen“ Sack“ umhüllen. Unter Fasciendistorsion (lat. Verformung, Verrenkung) versteht man eine Störung innerhalb dieser Strukturen, die grundsätzlich in sechs verschiedenen Formen in Erscheinung tritt (Triggerband, hernierter Trigger, Continuumdistorsion, Faltdistorsion, Zylinderdistorsion, tektonische Fixation). Je nachdem wie der Patient seine Beschwerden schildert und vor allem sie „am Körper zeigt“, wird eine passende Behandlung durchgeführt. Diese Anwendungen sind zwar teilweise schmerzhaft, bewirken aber immer wieder „Wunder“.

Akupunktur (in Ausbildung)

Akupunktur ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin und behandelt mittels Einstechen von feinen Nadeln an genau festgelegten Punkten am Körper, die sich auf Energiestraßen, sogenannten Meridianen, befinden. Der Körper ist gesund, wenn ein Gleichgewicht herrscht (Prinzip Yin-Yang: ist ein Partner zu stark, ist der andere zu schwach) und die Lebenskraft „QI“ frei in den Meridianen (aber auch in Organen und im Gewebe) zirkulieren kann. Mit Hilfe der Akupunktur versucht man Ungleichgewichte wieder „ins Lot“ zu bringen. Die Behandlungen sind sehr komplex und bedürfen eines fundierten Fachwissens und umfangreicher Kenntnisse in der Anwendung. Akupunkturpunkte liegen teilweise weit weg vom ursprünglichen Problem und sind Teil eines umfassenden Behandlungsprogrammes. Eine Spezialform ist die Ohrakupunktur.